Buddhistische und ganzheitliche Psychologie

Buddhistische Psychologie

Der Buddhismus betrachtet die Natur des Geistes als grundlegend gesund. Der 2.500 Jahre alte Buddhismus ist aus Sicht der Buddhistischen Psychotherapie für alle Menschen jeglicher oder auch keiner Religionszugehörigkeit geeignet und bietet vor allem eine praktische Lebensphilosophie.

Ursachen für Unzufriedenheit und Unglücklichsein sind nach der buddhistischen Lehre Ablehnung, Verurteilung, Bewertung, Gier und Ego. Durch die Aufdeckung und Überwindung dieser Wurzeln des Leidens kann der Mensch wieder zu seiner wahren Natur heimkehren. Diese wahre Natur zeigt sich in Gleichmut, Mitgefühl, Mitfreude, Großzügigkeit und Auflösung des Egoismus.

In der Therapie werden zentrale buddhistische Ansätze in der therapeutischen Arbeit an sich selbst geprüft. Achtsamkeit,  Meditation, buddhistisches Yoga, Übungen in Mitgefühl, Selbstliebe, Arbeit mit den grundlegenden Emotionen werden verbunden mit psychotherapeutischen Methoden.

Das spirituelle Enneagramm und die neun Charakterfixierungen.

Das Enneagramm der Charakterfixierungen ist ein sehr wirkungsvolles Werkzeug der Selbsterforschung . Es zeigt uns die unbewussten Strukturen unseres Ichs wie eine innere Landkarte. Es gibt neun verschiedene Charaktertypen, die widerum jeweils drei Unterfixierungen aufweisen. Diese repräsentieren unsere inneren Antriebsmuster, womit wir durch unser Leben gehen. Sie sind bereits vor der Geburt angelegt und können durch gewisse Entwicklungserfahrungen verstärkt oder abgeschwächt sein.

Mit dem Erkennen des eigenen Musters kann ich mich befreien aus unbewussten Prozessen, die alle mit einer gewissen Form von Leiden verbunden sind. Je mehr wir bereit sind uns selbst liebevoll zu erforschen und zu erkennen, desto befreiter und klarer können wir unser Sein voll Freude und Intensität erleben.